7.1 Trainer:innen-Profil und Geschäftsmodell

2. Einführung

Du hast in den letzten Monaten intensiv deine Kompetenzen als interkulturelle:r Trainer:in aufgebaut und gezielt weiterentwickelt:

Du hast dich damit beschäftigt, wie interkulturelle Trainings jenseits von Stereotypisierungen und Generalisierungen gestaltet werden können und wie sie einem relationalen Verständnis von Kultur gerecht werden (Lernbaustein 1).

Du hast deine eigenen Stärken und Entwicklungsfelder reflektiert und dein Trainer:innen-Profil geschärft (Lernbaustein 1, Modul 3).

Du weißt, welche Bedingungsfaktoren bei der Konzeption eines Trainings eine Rolle spielen und wie diese die Gestaltung beeinflussen (Lernbaustein 1, Modul 3).

Du hast eine Vielzahl interkultureller Methoden kennengelernt, erprobt und analysiert und kannst diese didaktisch einordnen (Lernbaustein 1, Modul 4).

Und du hast dich mit Trainingsdesign, Aufgabenstellungen und Trainingsdurchführung beschäftigt und begonnen, eine eigene Sequenz zu entwickeln (Lernbaustein 2).


Abb. 1 Lernreise in der zertifizierten Weiterbildung zum:r "Interkulturelle:n Trainer:in"/KI generiert.


Bevor wir nun zum nächsten Schritt gehen, nimm dir noch mal Zeit für eine kurze Reflexion:


Reflexions-Übung: "Meine Entwicklung"

Nimm dir 10-15 Minuten Zeit für die unten stehenden Fragen. Notiere deine Antworten stichpunktartig. Sie bilden eine wichtige Grundlage für dein späteres Profil und deine Kommunikation nach außen.

  • „Aha-Moment“: Welche Erkenntnis oder welches Konzept hat dein Verständnis von interkulturellem Lernen nachhaltig verändert? 
    → Was siehst du heute anders als früher? 
  • Kompetenz-Sprung: In welchen Bereichen hast du dich durch die Weiterbildung am stärksten weiterentwickelt?
    → Was kannst du heute, was du vorher noch nicht konntest?
  • „Weglass-Prinzip“: Was hast du früher für wichtig gehalten, das du heute bewusst nicht mehr in deinen Trainings tun würdest?
    → Wovon hast du dich fachlich oder didaktisch gelöst?
  • Transfer nach außen: Was davon ist für deine zukünftigen Teilnehmenden oder Auftraggeber:innen besonders relevant?