• Software für virtuelle Konferenzen

    Eine umfassende erste Einführung in das aktuelle Angebot an Konferenztools bietet eine in Wiki-Form zusammengestellte Übersicht  mit Leistungsmerkmalen und ggf. zu kalkulierenden Kosten. Die Liste wird kontinuierlich erweitert.

    Die Auswahl der Materialien erfolgte nach neutralen Gesichtspunkten und stellt keine Empfehlung dar. Je nach Hochschule kann es z.B. aus datenschutzrechtlichen Gründen unterschiedliche Regelungen zum Einsatz der tools geben. Bitte informieren Sie sich, welche tools Ihre Hochschule unterstützt.


    DFN-Internetdienste

    An Hochschulen häufig verwendet werden die webbasierten Konferenzlösungen DFNconf (max. 23 TN)  und Adobe Connect des Deutschen Forschungsnetzwerks (DFN):

     https://www.conf.dfn.de/ sowie https://www.adobe.com/de/products/adobeconnect.html 

    Angehörige von Hochschulen, die über den DFNInternet-Dienst an das Wissenschaftsnetz angeschlossen sind, können die Tools kostenlos nutzen. Im Zusammenhang mit der aktuellen Umstellung der Hochschulen auf E-Learning erweist sich der DFN-Server allerdings häufig als überlastet. Beim Ausweichen auf andere Angebote wird zumeist zurückgegriffen auf Skype (for Business), Zoom, BigBlueButton, Jitsi, Microsoft Teams oder Webex

    ·     ·      

    • Move here
      Label
      Draft
    • Move here
      Forum
      Draft
  • Virtuelle Lehrveranstaltungen gestalten, durchführen & aufzeichnen


    Viele Hochschulen verfügen über Medienhörsäle oder Studios, in denen die Aufzeichnung und ggf. das Live-Streaming von Vorlesungen möglich ist. Der Vorteil besteht in der Professionalität der Audio- und Videoqualität (Aufnahmen mit mehreren Kameras). Beispiele s. u.a. Vorlesungen auf dem Glocal Campus (diese Plattform). 

    Lehrende sollten jedoch keine Schwellenangst aufbauen, wenn die eigene Erstellung von Lehrveranstaltungen vom Home Office aus gefordert ist. Dass man dabei durchaus semiprofessionellen Ansprüchen gerecht werden kann, zeigen nachstehende Hinweise. Die Auswahl der Materialien erfolgte nach neutralen Gesichtspunkten und stellt keine Empfehlung dar. Je nach Hochschule kann es z.B. aus datenschutzrechtlichen Gründen unterschiedliche Regelungen zum Einsatz der tools geben.

    Die Auswahl der Materialien erfolgte nach neutralen Gesichtspunkten und stellt keine Empfehlung dar. Je nach Hochschule kann es z.B. aus datenschutzrechtlichen Gründen unterschiedliche Regelungen zum Einsatz der tools geben. Bitte informieren Sie sich, welche tools Ihre Hochschule unterstützt.

  • Didaktische Tipps für die Online-Lehre


    Eine erfolgreiche Durchführung von Online-Veranstaltungen lebt vor allem davon, dass es den Lehrenden gelingt nachhaltig Beziehungen zu den Studierenden aufzubauen: Wichtig ist die kontinuierliche Präsenz beispielsweise über Posts (z.B. die Benachrichtigungsfunktion bei Foren aktivieren!), die Ansprechbarkeit bei technischen und inhaltlichen Problemen. Auch kleine Aufgabenstellungen zwischendurch und außerhalb des fachlichen Bezugsrahmens tragen zur Erzeugung von Gruppendynamiken bei. Ein Beispiel: Studierende werden gebeten, Fotos von dem Ort hochzuladen, von dem aus sie bevorzugt Online-Veranstaltungen verfolgen. Grundsätzlich zu bedenken ist die Größe der Gruppen: Bei kleinen Gruppen bietet sich eine einleitende Vorstellung der Teilnehmenden an - bei größeren Gruppen wird dies schwierig. 

    Sofern möglich, sind Blended Learning-Varianten empfehlenswert, bei denen sich kleine Studierengruppen face-to-face treffen und Vor- oder Nachbereitungen durchführen. Denkbar ist dies auch als eine Variante des "inverted classrooms": Digitale Vorlesungsinhalte können diskutiert und vertieft werden. Gleiches gelingt auch mit der Verwendung der Gruppenfunktionen bei einigen Konferenztools: Teilnehmende können während der Veranstaltung in unterschiedliche Gruppenräume "verschoben" werden, Gruppenarbeiten durchführen und anschließend in das virtuelle Plenum zurückkehren. Kaum ein Unterschied also zu konventionellen face-to-face-Seminaren.

    Didaktische Hilfestellungen zur Gestaltung von Online-Lehrveranstaltungen existieren in recht umfänglicher Form. Nachstehend einige inspirierende Beispiele:

    ERSTE EINFÜHRUNGEN

    Fünf grundlegende Tipps für den Einstieg in die Erarbeitung von Online-Lehrmaterialien nennt das Hochschulforum Digitalisierung. 

    E-teaching.org bietet für den Einstieg in eine didaktisch reflektierte digitale Lehre in einem Video hilfreiche Praxistipps. Die Harvard University hat ebenfalls hilfreiche Hinweise für die Erstorientierung zusammengestellt. Der YouTube Kanal Digitalisierung der Lehre bietet Einführungen u.a. zur Erstellung von Lehrvideos und E-Assessment (Uni Marburg).

    EINEN SCHRITT WEITER

    In den Aufbau von Schlüsselkompetenzen wie Arbeiten im Team, Problemlösekompetenz, virtuelle Gruppenarbeit und Aktivierungstechniken führt u.a. die Seite DidaktikTipps ein.

    Für Moodle-Nutzende: "Gegenseitige Beurteilung" ist eine Peer-Assessment-Aktivität mit vielen Optionen. Die Teilnehmenden reichen ihre Arbeiten ein, beurteilen sich gegenseitig und werden von den Lehrenden bewertet. Anleitungen findet man im Kurs "Moodle für Lehrende und Autor*innen" sowie in der offiziellen Dokumentation zu Moodle-Werkzeugen auf moodle.org.

    Äußerst umfangreich und eine wirkliche Fundgrube für die didaktische Umsetzung von Online-Lehre bietet eine Website der Universität Zürich.

    Vorschläge für konkrete didaktische Planungsarbeiten  hat das Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) der Universität Hamburg erarbeitet.

    Über die Erstellung und die Einsatzmöglichkeiten von E-Portfolios  informiert  ein Interview von Florian Hanke mit Gina Henry (Hochschulforum Digitalisierung).

    INSPIRATIONEN FÜR FORTGESCHRITTENERE

    Zahlreiche und ausführlich beschriebene Beispiele für die Gestaltung interaktiver Online-Seminare, für Animationen und Grafiken bietet oncampus der TH Lübeck.

    Über Möglichkeiten der Gestaltung kooperativen digitalen Lernens informiert e-teaching.org.

    Game based Learning bezeichnet die Einbeziehung spielerischer digitaler Elemente in den Lernprozess. e-teaching.org gibt hierzu zielführende Umsetzungsanregungen.

    • Virtuelle Prüfungen


      Inwieweit Prüfungen online durchgeführt und insbesondere anerkannt werden, obliegt den Einzelfallentscheidungen der Hochschulen.

      Umfangreiche Anregungen, die bei der Durchführung schriftlicher Prüfungen und mündlicher Prüfungen aufgegriffen werden können, sind u.a. von der Universität Zürich erarbeitet worden. Vgl. dort auch Überlegungen zu Online-Referaten

      Sehr aufschlussreich ist das Webinar "E- Prüfungen aus dem Qualifizierungsangebot Quickstarter Online-Lehre". Das Webinar können Sie sich hier anschauen.

      Über Rechtsfragen zur Datenschutz für digitale Lehr- und Prüfungsformate  informiert ein Webinar des Hochschulforums Digitalisierung mit Experten aus Hochschule, BfDI und Community-Workinggroups.



    • Rechtliches zum virtuellen Lehren und Lernen


      Rechtliche Fragestellungen, die für die Erstellung und Bereitstellung von E-Learning-Materialien relevant sind, betreffen meistens Lizenzthemen.

      Rechtliche Rahmenbedingungen der Verwendung freier Lizenzen sind in einem Leitfaden der Bertelsmann Stiftung beschrieben. Über die Creative Commons-Website gelangt man zu weiteren rechtlichen Informationen  sowie zur Suche lizenzfreier Produkte.

      Über urheberrechtliche Fragestellungen informiert ein Leitfaden des Deutschen Bibliotheksverbandes in Zusammenarbeit mit dem BMBF.

      Rechtsfragen zum Datenschutz für digitale Lehr- und Prüfungsformate  sind Gegenstand eines  Webinars des Hochschulforums Digitalisierung mit Experten aus Hochschule, BfDI und Community-Workinggroups.

      Datenschutzrechtliche Grundlagen von digitalen Konfenrenzsystemen: Zoom, Microsoft Teams, Jitsi, DFNConf Adobe Connect

      • Good Practice; Webinare zum virtuellen Lehren und Lernen

        Webinare zur Optimierung digitaler Lehre werden aktuell in großem Umfang angeboten. Wer interessante Angebote zum Live-Verfolgen oder Mitmachen entdeckt, kann sie im nachstehenden Etherpad notieren. Der Übersichtlichkeit halber sollten die Einträge von zukünftigen Terminen zu aktuellen absteigend geordnet werden.


        In der virtuellen Tapas Bar des Bereichs LehrerInnenbildung der Universität Jena  finden Sie Tool-Vorschläge für Moodle und externe Werkzeuge, die es Ihnen erleichtern können, die vor uns liegenden Herausforderungen digitaler Lehr-Lernszenarien entsprechend Ihrer individuellen Anforderungen zu bewältigen

        In Webinaren  werden Tooleinführungen mit kollegialem Austausch unter Lehrenden verbunden:. 

        29. Mai 2020 - 11:00 bis 12:00 Uhr: Heterogenität online diagnostizieren

        19. Juni 2020 - 11:00 bis 12:00 Uhr: Feedbackkultur online etablieren

        10. Juli 2020 - 11:00 bis 12:00 Uhr: Gruppenprozesse online strukturieren

        Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenfrei. Für die Anmeldung senden Sie bitte eine Email an digitaletapasbar@uni-jena.de


        • Move here
          Etherpad Lite
          Draft
        • Move here
          Glossary
          Draft
        • Move here
          6.4MB Word Textdokument Uploaded 31/03/20, 21:34doc
          Draft
      • Tipps von allen für alle: Erfahrungsaustausch

        Die Foren dienen dem Erfahrungsaustausch zum Thema "Online-Lehre", und sind gleichzeitig dafür geeignet, hochschulübergreifend gemeinsam neue E-Learning-Initiativen ins Leben zu rufen. 

        • Move here
          Forum
          Draft
        • Move here
          Forum
          Draft
        • Move here
          Forum
          Draft
      • Newsticker: Corona-Konsequenzen für Hochschulen

        NEWSTICKER


        Office 365, jetzt Microsoft 365, boomt wie nie! Das betrifft vor allem Microsoft Teams, das Herzstück für digitale Zusammenarbeit innerhalb von 365.

        Deshalb möchte der Haufe Verlag zu einem kostenfreien Webinar-Event einladen:

         LOVE 365

        Microsoft Teams – können und lieben

        Am 14. Mai 2020 von 10 – 13 Uhr

         Sechs Experten versorgen Sie in Impulsvorträgen mit spannenden Insights und wertvollen Praxistipps. Wenn Sie Teams können und lieben lernen wollen, sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!

        Kostenfrei anmelden


        Ein Kurzfilm in sieben Sprachen, der auf humorvolle Art und Weise die wichtigsten Regeln im Umgang mit Corona erklärt, ist im Rahmen der Stadtteilarbeit der Lokalen Partnerschaft für Demokratie in St. Georg/ Borgfelde entstanden: 

        DeutschTürkischEnglischArabischFranzösischDariFarsi

        Das Hochschulforum Digitalisierung veranstaltet in Kooperation mit dem DAAD und KI-Campus am 6.-7. Mai einen bundesweiten Online-Hackathon zur digitalen Hochschulbildung. Unter dem Motto “#SemesterHack – wir hacken das digitale Sommersemester” steht die Entwicklung sowohl von Konzepten als auch von digitalen Prototypen, die bereits im Sommersemester Anwendung finden können, im Fokus der Veranstaltung. Programmierfertigkeiten sind daher keine Teilnahmevoraussetzung. In interdisziplinären Teams können Studierende, Lehrende, Hochschulpersonal und Akteure aus der Zivilgesellschaft teilnehmen. Die Anmeldung ist bis zum 5. Mai 2020 möglich, Challenges können bis zum 3. Mai 2020 (12 Uhr) eingereicht werden. Hier geht es zur RegistrierungWeitere Informationen zu dem Hackathon finden Sie auf der Seite des Hochschulforums Digitalisierung, sowie den verlinkten FAQs in der Anmeldung.

        Nach den Fachhochschulen sind zum 27.4.20 auch viele Universitäten ins Sommersemester gestartet. Zum Stand der digitalen Lehre vgl. FAZ; Hessischer Rundfunk; Tagesspiegel

        Die Hochschulrektorenkonferenz informiert ab sofort auf einer gesonderten Webseite über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Hochschulen wie z.B. über entsprechende Aussagen der Bund-Länder-Vereinbarung zur Lockerung der Corona-Maßnahmen im Hochschulbereich (20.4.20).

        Die Bundesregierung hat das Wissenschaftszeitvertragsgesetz mit Blick auf die Corona-Pandemie angepasst. Hochschulen und Forschungsorganisationen können die Vertragslaufzeiten demnach um sechs Monate verlängern, „wenn sich Forschungsprojekte aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation verzögern", teilte das Bundesforschungsministerium mit (16.4.20)

        Gemeinsame Thüringer Erklärung zum Sommersemester 2020 (9.4.20)

        Sommersemester in der Warteschleife - Wie gehen Hochschulen und Studierende damit um? Campus und Karriere (DLF, 4.4.2020)

        Sommersemester findet statt - aber wie? (MDR Wissen, 4.4.2020). Vgl. auch das gemeinsame Statement der Wissenschaftsminister vom 3.4.2020 (KMK).

        Wie reagieren Hochschulen auf die Corona-Situation in Hinblick auf Prüfungen, digitale Lehre, Präsenzkurse etc.? Der Zusammenschluss von Studierendenschaften hat eine Tabelle zum Umgang von Hochschulen mit Corona erstellt.

        Ist elektronische Lehre Dienstpflicht? Ein Betrag von Yvonne Dorf und Michael Hartmer im Newsletter des Deutschen Hochschulverbands vom 3.4.2020

        Nullsemester? Solidarsemester? KfW-Kredite für Studierende? Aktuelle Themen werden aus Studierendenperspektive diskutiert  im Telegram-Kanal Covid-9 Bundes-Studi-Info

        Laufend aktualisierte Stellungnahmen der für Hochschulen zuständigen Länderministerien zu den hochschulbezogenen Auswirkungen von "Corona": 

        Baden-WürttembergBayernBerlinBrandenburgBremenHamburg;  HessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen

        Aktuelle Tweets zum Thema "Hochschulbildung im Kontext von Corona" finden sich unter  #CoronaCampus 

        Zur Situation der Digitalisierungsaktivitäten an Hochschulen s. den Artikel "Digital gegen das Virus" in ZEIT-Campus 3/2020

        Die HRK-Presseschau zur Hochschulsituation vor dem aktuellen Hintergrund steht unten auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.


        • Links und Lesenswertes

          • Move here
            Glossary
            Draft

        Course Tools