Diskussion zu Plakatentwurf A

Diskussion zu Plakatentwurf A

von Jutta Seifert -
Anzahl Antworten: 1

Das Plakat finde ich in Bild und Text ungeeignet für die gewünschte message. In mir fördert das den Gedanken einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die "deutschen" Arbeitgeber (blonder, weißer Mann) und die anderen, die aufgrund ihrer Arbeitskraft wertvoll sind. Aber eigentlich werden die persönlichen Merkmale (Kopftuch, Tattoo, Dreadlocks) negativ dargestellt und abgewertet, weil so stark betont wird, dass trotzdem zusammen gearbeitet wird. Auch der Satz "Mensch ist Mensch." unterstützt bei mir den Gedanken, dass nicht alle Menschen gleich sind. (Prinzip: Denke nicht an einen rosa Elefanten.)

Als Antwort auf Jutta Seifert

Re: Diskussion zu Plakatentwurf A

von Nina Bredereck -
Tatsächlich habe ich auch eine Schwierigkeit mit diesem Plakat, wie ich oben selbst beschrieben habe.
Vermutlich könnte diese aufgelöst werden, wenn eine gemeinschaftliche Arbeitssituation dargestellt werden würde, in der der gelungene Austausch von verschiedenen Personen verdeutlich wird. Wäre noch ein Willkommenszeichen, wenn das Plakat mindestens zweisprachig wäre oder würde es die Erwartung wecken, dass der Fachkräftejob dann auch zweisprachig ist, obwohl dies oft nicht der Fall ist?