eigener Plakatentwurf

eigener Plakatentwurf

von Jutta Seifert -
Anzahl Antworten: 2

Liebe Gruppe,

hier ein eigener Plakatentwurf. Herzliche Einladung an euch, mir zu schreiben, ob ihr es für zielführend haltet oder eher nicht.


Als Antwort auf Jutta Seifert

Re: eigener Plakatentwurf

von Nina Bredereck -
Ich finde das Plakat sehr gelungen, da es ein historisches Denkmal aus Thüringen sowie sozusagen den Vergangenheitsbezug bis hin zur Gegenwart zieht, wobei vielleicht die historische Reihenfolge eine andere war: erst Elisabeth, dann Franz Liszt?
Sehr spannend finde ich die Vermeidung von Begriffen wie "fremd" oder "Ausländer" oder "Migranten" - Zugeszogene ist recht neutral gehalten und kann genauso die Person X aus dem Nachbarbundesland meinen.
Als Antwort auf Jutta Seifert

Re: eigener Plakatentwurf

von Jutta Seifert -
Ich antworte mir mal selber. lächelnd
Das Wort "Zugezogene" kommt aus der Zweiwertigkeit. Es verweist mehr auf Integration statt auf Inklusion. Ich habe es aus didaktischen Gründen gewählt, weil ich den Leser bei Monokulturalität vermute. Der Sprung zur Inklusion erscheint mir zu groß. Der Konstruktivistische Lehransatz ist, den Menschen dort abzuholen, wo er anknüpfen kann. Folgenden Gedankengang möchte ich fördern: Schon immer wurde Thüringens Kultur/Gesellschaft durch Impulse von außen mitgestaltet. Ich bin stolz auf Leistungen von Zugezogenen aus der Vergangenheit. Das wird mit den neuen Zugezogenen genauso gut."
Schreibt gerne, ob die Idee aus eurer Sicht beim Leser ankommt oder eher die Gräben in der Gesellschaft weiter vertiefen würde (weil zweiwertig).