Plakatentwürfe

Plakatentwürfe

von Nina Bredereck -
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Liebe alle,

anbei zwei Plakatentwürfe von mir. Der erste ist neutral gehalten und orientiert sich an den Zielen des Projektes. Der zweite versucht ähnlich wie andere Beispiele im Forum die Verbundenheit mit Thüringen zu zeigen und gleichzeitig der Vergangenheit, die traditionell innovativ ist:

https://glocal-campus.org/pluginfile.php/80853/mod_forum/post/1262/Anwendungsaufgabe%207_Posterentw%C3%BCrfe.pptx

Es ist wirklich schwierig Entwürfe zu erstellen, wenn manche Rahmenbedingungen noch nicht klar sind. Wahrscheinlich hätte ich mit den Auftraggebenden einen Austausch gewünscht, um zu erfahren, worauf der Fokus liegen sollte und ob es evtl. sogar schon gewisse Rahmenbedingungen für das Plakat gibt.

Was haltet ihr von diesen Entwürfen? (Wie) Würdet ihr sie verwenden? Was würdet ihr ändern? 

Ähnlich wie Jutta und Malte, denke ich, dass die Entwürfe diskussionswürdig sind, weil sie Stereotype verbreiten und weniger zur Dekonstruktion dieser führen. Es wird eher das Othering mit Ressentiments unterstützt. 

Enwurf B soll wahrscheinlich zeigen, dass diese Person sowohl Sabine als auch Fatimah sein könnte. Wobei ich leider nicht erkennen kann, was noch unter der rechten Wange bei Fatimah zusätzlich steht. Stehen dort weitere Qualifikationen im Vergleich zu Sabine auf der linken Seite der Wange? Beide Entwürfe finde ich schwierig. 

Sollte sich nicht eher auf den Fakt bezogen werden, dass Fachkräfte fehlen und jeder willkommen ist, der das passende Wissen und Können mit sich bringt bzw. die Offenheit diese zu erlernen? 
So habe ich zumindest die Ausschreibung verstanden. Vielleicht sollten auch mehr die "Wir bieten" und "Wir wünschen uns"-Optionen aufgelistet werden, wie bspw. die Onboardingmaßnahmen, allerdings auch die notwendigen Sprachkenntnisse, die die meisten Unternehmen als Grundlage für ihre Mitarbeitenden wünschen bzw. die Möglichkeiten diese zu erweitern und zu fördern. Diese Weiterbildungsmöglichkeiten sollte es für alle Mitarbeitende geben, da es sonst wieder zu einer Art positiven Diskriminierung kommt.


Welche Theorie haben wir kennengelernt, die uns hierbei helfen könnte?

Hier wäre die Theorie der Kontakthypothese anwendungswürdig, da sie einerseits aufzeigt, wie Menschen in Kontaktsituatione gemeinsam Ziele verfolgen können - hier die Beseitigung des Fachkräftemangels in Thüringen im besten Falle.
Menschen sollten dabei halbwegs den gleichen Status haben, was schwierig ist, wenn der Arbeitgeber = Tischlermeister als Werbeperson genutzt wird. Besser wäre andere Arbeitnehmende mit ähnlichem Hintergrund zu nutzen, die bereits positive Erfahrungen gemacht haben.
Außerdem ist so auch deutlich, dass Menschen besser miteinander agieren können und sie müssen es als Fachkräfte, um gemeinsam Ziele zu erreichen, bspw. Senioren zu pflegen oder ein Werkstück herzustellen. Es gibt Studien dazu, dass diverse Teams Aufgaben besser lösen und ambiguitätstoleranter sind.
Hinzu kommt, dass der Kontakt der Menschen von der Autorität unterstützt werden sollte - das könnte im Falle der Plakataktion einerseits das Bündnis der verschiedenen Fachbereiche sein, anderersetis teilnehmende Unternehmen, darüber hinaus können das auch Leitungspersonen im Unternehmen sein. Also wäre die Frage meinerseits: Wäre es nicht besser, interaktivere Situationen darzustellen als Einzelporträts auf den Plakaten?