Kommunikationskampagne des WOM-Projekts

Kommunikationskampagne des WOM-Projekts

von Susanne Abdennouri -
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Die Kontakthypothese besagt, dass direkter Kontakt zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Gruppen Vorurteile abbauen kann – vorausgesetzt, bestimmte förderliche Bedingungen sind erfüllt. Dazu zählen:

  • Gemeinsame Ziele

  • Gleicher Status der beteiligten Personen

  • Tatsächliche Interaktion (nicht nur oberflächlicher Kontakt)

  • Unterstützung durch Autoritäten oder institutionelle Rahmenbedingungen


Einordnung der Plakatentwürfe

Auf beiden Plakatentwürfen sind diese Kriterien bislang nur teilweise erfüllt. Aus einer interkulturell sensibilisierten Perspektive ist die positive Intention zwar klar erkennbar, die Umsetzung lässt sich jedoch noch deutlich verbessern.

Wie bereits von Valentina und Anja angemerkt, sollten im Entwurf A gezielt Repräsentant*innen unterschiedlicher kultureller Hintergründe sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig entsteht aktuell der Eindruck eines Ungleichgewichts: Der Vertreter der Mehrheitsgesellschaft in Thüringen wirkt nicht auf Augenhöhe mit den migrantischen Mitarbeitenden dargestellt. Damit wird das Kriterium des gleichen Status nicht ausreichend erfüllt.

Zudem ist es wichtig, die Interaktion stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Besonders bei Entwurf B sollte auf den ersten Blick erkennbar sein, dass ein gemeinsames Ziel verfolgt und aktiv zusammen daran gearbeitet wird – etwa durch eine konkrete, kooperative Tätigkeit wie das gemeinsame Herstellen eines Produkts (z. B. Brotbacken).

Hier meine groben Plakatideen, die ich mithilfe von ChatGPD generiert habe: 
Entwurf A:


Entwurf B: